Schlapp: Kater Kobi hat zusätzlich ein Schädeltrauma, vermutlich durch einen Schlag auf den Kopf. Zurzeit schläft er viel. Foto: Privat
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Tierquälerei: Kater Schnittwunden zugefügt
  • Carolin Kraus

Neulingen-Bauschlott. Zum dritten Mal innerhalb von sechs Wochen taucht Kater Kobi mit Schnittwunden auf. Die Befürchtung der Besitzerin: Ein Tierquäler hat den fünfjährigen Kater aus Bauschlott mit einem Messer oder ähnlichem mehrfach im Brustbereich verletzt.

Die Wunden sind klar umrissen und verlaufen quer, so dass auch die behandelnde Tierärztin Bea Redinger-Kraus einen Unfall oder einen Kampf mit einer anderen Katze ausschließt. „Zumal andere Koperteile außer dem Brustkorb unverwundet sind.“ Wäre Kobi beispielsweise an einem Stacheldrahtzaun hängengeblieben – so die Vermutung bei den ersten Wunden – würde die Haut eher Striemen aufweisen. „Doch die Haut ist komplett durch und weist vielmehr abgesetzte Löcher auf“, sagt Redinger-Kraus. All das passe nicht zu einer natürlich zugefügten Verletzung. „Von einer Fremdeinwirkung geht derzeit auch die Polizei aus.“ Dort hat Familie Benko Anzeige gegen Unbekannt aufgegeben.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei telefonisch unter (07231) 186642 zu melden.

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