
Mühlacker. Süddeutschlands größte Tiny-Haus-Siedlung, die auf dem Mühlacker Sender-Gelände entstehen soll, ist ein emotionales Thema für Thomas Knapp. Erst kürzlich hatte der ehemalige Landtagsabgeordnete, Gemeinderat (jeweils für die SPD) und Unternehmer aus Mühlacker mit markigen Worten darüber geklagt, dass sich die lange Planungszeit seit der Senderrettung mittlerweile als „fünfjährige Odyssee“ gestalte. Und: „Man könnte das Gefühl haben, dass das Projekt in Mühlacker nicht gewollt wird.“ Das möchte man im Rathaus so nicht hinnehmen, auch wenn die Worte verständlicherweise weitaus nüchterner im Ton sind. Die Einschätzung, dass man das Projekt nicht wolle, wird von der Stadtverwaltung nicht geteilt, heißt es. Schließlich sei man im Rathaus bereits im Februar 2022 in das entsprechende Bebauungsplanverfahren eingestiegen und habe Öffentlichkeit und Behörden am Verfahren beteiligt.
Unter anderem das Regierungspräsidium Karlsruhe hatte sich im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung kritisch
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