Mord
Der Hauptangeklagte wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.   Foto: Meyer

Tötung im Enzkreis: Lebenslänglich für den Angeklagten, Freispruch für seine Verlobte

Enzkreis/Karlsruhe. Das tödliche Ende der langjährigen Geschäftsbeziehung zweier früherer Fuhrunternehmer war ein Mord. Zu diesem Urteil ist die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Karlsruhe am Mittwoch nach sechs Prozesstagen gekommen. Nach Überzeugung der Kammer um Vorsitzenden Richter Fernando Sanchez-Hermosilla ist ein 51-jähriger Transportexperte auf einem dunklen Waldparkplatz bei Mühlacker-Großglattbach von seinem 43-jährigen früheren Subunternehmer brutal erschlagen worden, damit er ihn nicht in einem Steuerstrafverfahren belasten könnte. Das Gericht geht davon aus, dass der 43-Jährige der Staatskasse alleine zwischen 2014 und 2019 mindestens eine Million Euro vorenthalten hat.

Während der Verurteilte mit Tränen in den Augen und emotionalen Gesten zu Freunden und Angehörigen mit der Aussicht auf lebenslängliche Haft zurück

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