
Enzkreis. Am Ende des Tages kann der Neuenbürger Bürgermeister Fabian Bader immerhin einen Teilerfolg verbuchen. Vier Monate hat er den Prozess rund um die am Donnerstag im Kreistag beschlossene Schließung des stationären Krankenhausbetriebs in seiner Stadt begleitet, Unterschriften gesammelt und mit Mitstreitern nach Alternativen gesucht. Dass es letztlich keine Mehrheit für den Erhalt gegeben habe, sei natürlich enttäuschend, sagt Bader nur wenige Minuten nach der Entscheidung. Und doch: „Der Kampf war nicht umsonst“. Nun habe man die Zusage, das Medizinische Versorgungszentrum auszubauen. Damit habe Neuenbürg ein wichtiges Zeichen gesetzt.
Bader gehört zu den wenigen im Kreistag, die trotz der wirtschaftlichen Risiken klar für den Erhalt des kleinen Krankenhauses
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