760_0900_101884_ufa_Kurt_Kasper.jpg
Kurt Kasper ist tot.  Foto: Faulhaber/Archiv 

Trauer um begnadeten Musiker Kurt Kasper aus Königsbach-Stein

Königsbach-Stein/Tiefenbronn. Völlig überraschend ist am Dienstagmorgen der langjährige Dirigent des Akkordeonorchesters Stein, Kurt Kasper, gestorben.

Kasper wurde 63 Jahre alt. Mit seiner Familie trauern die Steiner Musiker um ihren ebenso beliebten wie erfolgreichen künstlerischen Leiter und exzellenten Akkordeonspieler. Kurt Kasper hatte 1998 die Stabführung beim Akkordeonorchester übernommen und hörbar frischen Wind mit eingebracht. In relativ kurzer Zeit führte er die von Anfang an begeistert mitgehenden Musiker mit anspruchsvoller Literatur bis zur Höchststufe der Konzertreife.

Beachtliche Erfolge feierten die Musiker, und das von Kasper gegründete kleine Ensemble, bei dem er auch selbst mitspielte, bei Wertungsspielen und nationalen wie internationalen Festivals. Die Musiker haben unter Kaspers Führung in der kulturellen Landschaft der Gemeinde einen unverzichtbaren Platz eingenommen und durch Vielseitigkeit und Qualität das Fortbestehen des Klangkörpers gesichert. „Wir sind unter seiner Leitung exorbitant besser geworden“, sagt Ernst Fuchs, der Vorsitzende des Vereins. „Wir alle sind total geschockt“, zeigt sich Fuchs fassungslos. „Einen solchen Dirigenten zu bekommen, ist nahezu unmöglich.“ Die Trauerfeier in Tiefenbronn-Lehningen, dem Heimatort Kaspers, fand unter Mitwirkung des Akkordeonorchesters im kleinen Familien- und Freundeskreis statt. Kurt Kasper hinterlässt Ehefrau Jutta sowie zwei Töchter mit Familien.