760_0900_116571_AdobeStock_43734428.jpg
Zwei Fahrer messen in dieser Animation die Kraft ihrer Motoren auf einer normalen Straße: Spuren davon beobachten Anwohner auch im Enzkreis immer wieder. Doch knifflig ist es, zu belegen, dass sich Fahrer bewusst zu einem Rennen verabredet haben. Foto: Adobe Stock 

Verbotene Straßenrennen: Immer wieder Beschwerden im Enzkreis, selten folgen Strafen

Enzkreis/Pforzheim. Manche Probleme sind so schwer zu fassen, dass am besten der Zufall einem vor Augen führt, wo es womöglich klemmt. Wenn die FDP-Politiker Erik Schweickert und Hans-Ulrich Rülke zum Beispiel nach der Landtagsnominierung des Letzteren in Pforzheim unterwegs sind, und zu nächtlicher Stunde einige Autos mit brüllendem Motor und hoher Geschwindigkeit an ihnen vorbei rasen. Ein Rennen, sind beide überzeugt. Am Turnplatz stoppt die Gruppe kurz an der roten Ampel. Entziffern können sie noch das Kennzeichen eines BMW, der knapp hinter dem ersten Pulk gerast ist. So kommt es zu Ermittlungen. Doch die zeigen einmal mehr, wie schwer man belegen kann, ob sich tatsächlich jemand zu einem Rennen auf öffentlicher Straße verabredet hat – oder ob er sich von anderen Rasern spontan hat verleiten lassen, das Gaspedal durchzutreten. In diesem Fall war der Nachweis nicht möglich.

Mit diesem Erlebnis erklärt Schweickert auf PZ-Anfrage, warum er im Juni im Landtag die Erkenntnisse des Innenministeriums Baden-Württemberg zur

Der Artikel interessiert Sie?

Jetzt weiterlesen mit einem Zugangspass oder einem PZ-news-Abo!

Sie sind bereits Abonnent oder haben einen Monatspass?