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Die Suchplakate wie hier in Rotensol waren vielerorts zu sehen. Deerhound Iven konnte aber nur noch tot aufgefunden werden.  Foto: Krivec 

Vermisster Hund ist tot: „Es zerreißt einem das Herz“

Bad Herrenalb. Drei Wochen lang fehlte von Iven jede Spur – doch nun wurde für die Hundehalter der schmerzliche Verlust des treuen Gefährten zur beklagenswerten Gewissheit. „Es zerreißt einem das Herz“, so der Tenor der Besitzer in Bad Herrenalb, die zur Suche ihres vierbeinigen Gefährten letztlich vergeblich eine große Suchaktion mit Flyern und der Tiersuchstaffel von Sandra Schönemann aus Birkenau zur Spurensuche gestartet hatten. Der junge und verspielte Deerhound Iven wurde nur eineinhalb Jahre alt und vergangene Woche ohne äußere Anzeichen von Verletzungen tot im Wald aufgefunden.

Der Rüde, der sich beim Spielen auf einem Spaziergang losgerissen hatte, galt als scheu und sollte daher nicht gejagt, sondern mittels Strategie gefunden werden. Die Hunderasse, die als ausgesprochener Sympathieträger und perfekter Familienhund gilt, zählt zu den ältesten Hunderassen Schottlands und wird daher in Deutschland als „Schottischer Hirtenhund“ bezeichnet.

Dieser Hirtenhund sieht zwar wetterfest aus, aber sein robustes Haarkleid ist nicht wasserabweisend, wie das zum Beispiel bei Schafen der Fall ist.

Die missliche Wetterlage mit starkem Regen und die darauf folgenden Schneefälle mit hohen Minustemperaturen erschwerten die Spurensuche, über die nicht nur Polizei, Forst und Jagdforum, sondern auch diversen Tierheimen und Tierkliniken in der Region informiert waren. Zurück bleibt nun alleine der neun Jahre alte Gaven, der ebenso wie seine Herrchen den jungen Spielkameraden schmerzlich vermisst.