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Weitsicht ist bei den Planungen zur Wasserversorgung einer Gemeinde erforderlich. Ausfälle kann man sich auf diesem Gebiet nicht leisten.  Foto: pleul/dpa-Archiv 

Verunreinigung gefunden: Gesundheitsamt rät, Trinkwasser in Freudenstein und Hohenklingen abzukochen

Knittlingen-Freudenstein-Hohenklingen. Die Einwohner der Knittlinger Stadtteile Freudenstein und Hohenklingen sind aktuell aufgerufen, vorsorglich ihr Trinkwasser abzukochen. Bei einer Routine-Untersuchung des Wassers sei einer der zahlreichen beprobten Parameter leicht erhöht gewesen, wie Ortsvorsteher Timo Steinhilper auf Nachfrage der PZ bestätigt.

„Es gab einen geringfügigen Ausschlag nach oben bei einem der Werte, weshalb das Wasser nun sicherheitshalber etwas nachgechlort worden ist“, so Steinhilper. Das Gesundheitsamt habe als weitere Vorsichtsmaßnahme empfohlen, das Wasser abzukochen. Der Chlorgehalt im Trinkwasser werde 0,3 bis höchstens 0,6 Milligramm pro Liter betragen. Dieser Chlorgehalt entspreche dem der Trinkwasserverordnung und sei nicht gesundheitsschädlich. Das Bodenseewasser, mit dem Freudenstein und Hohenklingen versorgt wird, sei ohnehin immer leicht gechlort.

Steinhilper sowie Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp gehen davon aus, dass das Problem übers Wochenende behoben ist. Aktuell laufen weitere Untersuchungen, um zu ergründen, woher die geringfügige Verunreinigung des örtlichen Wassers kam und worum es sich konkret handelt. Steinhilper und Hopp betonen, dass die Richtlinien der Wasserkontrolle enorm streng seien und daher bereits bei kleinsten Unregelmäßigkeiten reagiert werden müsse.

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Maximilian Lutz

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