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Der Wimsheimer Urs Bernhagen mit einem der Funde bei den Ausgrabungen im oberfränkischen Wattendorf:ein versteinerter Fisch.
Sophia Dimke
Region
Vom Fisch bis zum versteinerten Kot: Was ein 22-Jähriger aus Wimsheim bei seiner ersten großen Grabung findet

Wimsheim/Wattendorf. Irgendwo in Oberfranken, zwischen Bamberg und Kulmbach, gräbt sich derzeit ein 22-jähriger Wimsheimer vorsichtig durch den Kalkstein. Gefunden hat Urs Bernhagen im Wattendorfer Steinbruch dabei schon einiges: Fische, Muscheln und Koprolithen – also versteinerte Exkremente. Den ganzen September gräbt er hier. Warum? „Weil ich Lust darauf habe und vor allem aus Interesse.“ Er habe auch schon davor nach Fossilien gesucht, aber „das ist meine erste große professionelle Ausgrabung“. Das sei anstrengend, aber auch sehr spannend.

Eine gut gedeckte Tafel

Bernhagen studiert ab Oktober im fünften Semester den Bachelor Geowissenschaften an der

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