
Neuhausen, 5 Uhr morgens. Das Dorf schläft noch. Der Verkehr auch an einem Freitag zwischen Feiertag und Wochenende. Auf den Straßen ist nur ein Räumfahrzeug unterwegs, sorgt dafür, dass der Schnee, der vom Himmel flockt, nicht auf dem Asphalt liegen bleibt. Das freut den Mann am Steuer des Setra-Busses der Linie 663. „Unser Bauhof ist echt auf Zack“, sagt Hartmut Lutz. Das ist auch gut so, denn sonst könnte aus der Jungfernfahrt, die der Neuhausener Gemeinderat unbedingt selbst lenken möchte, leicht eine Rutschpartie werden.
„Weil der Stadt, Bahnhof“ leuchtet auf dem Display des Klingel-Busses, den Lutz gerade vom Betriebsdepot in Merklingen geholt hat. Jahrelang war der 73-Jährige einer derjenigen in der Biet-Gemeinde, die sich vehement für eine direkte
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