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Als Theo Pailer den PZ-Bericht vom 21. Januar las, in dem auch an die Kinderlandverschickung von Oberrealschülern erinnert wurde, holte er seine alten Unterlagen (die Kontobücher nutzte er als Tagebuch) mit den Aufzeichnungen der Kriegszeit vom Dachboden.  Foto: Frei 

Vor der Heimkehr nur knapp dem Tod entronnen: Wie sich Theo Pailer, Urgestein des FC Alemannia Wilferdingen, an den 23. Februar 1945 erinnert

Remchingen-Nöttingen. Wenn Theo Pailer in seinem Heim in Nöttingen in diesen Tagen 75 Jahre zurückblickt, dann hat der fast 90-Jährige auch beim Aufschlagen der „Pforzheimer Zeitung“ die letzten Kriegswochen vor Augen. Vor allem, als er kürzlich den Bericht „Gott um einen schnellen Tod gebeten“ las, in dem die Kinderlandverschickung von Schülern in den Schwarzwald erwähnt wurde. Davon war er ebenfalls betroffen. Und statt sich dort in Sicherheit zu wähnen, wäre er möglicherweise zusammen mit einem Klassenkameraden und seinem Vater einer der über 17000 Toten des abendlichen Luftangriffs am 23. Februar geworden. Denn zwei Tage zuvor war er in Titisee abgehauen, und am Abend danach warteten drei Personen in Pforzheim auf dem Hauptbahnhof auf eine Möglichkeit, nach Wilferdingen zu fahren.

Pailer, einem Urgestein des FC Alemannia Wilferdingen (er hatte später im

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