Über großen Zuspruch freut sich Mehrnousch Zaeri-Esfahani (Mitte) zusammen mit Hans-Werner Huber (von links), Dieter Walch, Bianca Franke und Peter Farr vom Remchinger Netzwerk Asyl bei ihrem Vortrag in der Kulturhalle. Foto: Zachmann
Region
Vortrag zum Thema „Interkulturelle Kompetenz im Zusammenleben mit Geflüchteten“
  • Julian Zachmann / Remchingen

Wer wundert sich nicht hin und wieder über das Verhalten mancher Flüchtlinge? Über ihr Zeitverständnis, das Gesellschaftsbild, das sie mitbringen, wie sie Angebote annehmen – oder auch nicht. Oder sind es die eigenen, teils tiefgeprägten Verhaltensweisen, die bisweilen einer erfolgreichen Kommunikation im Wege stehen?

Rund 300 Interessierte kamen am Dienstagabend in die Remchinger Kulturhalle, um sich auf Einladung des Remchinger Netzwerks Asyl mit Mehrnousch Zaeri-Esfahani über solche Fragen auszutauschen.

Im Rahmen ihres Vortrags zum Thema „Interkulturelle Kompetenz im Zusammenleben mit Geflüchteten“ greift die gebürtige Iranerin, 1985 mit ihrer Familie nach Deutschland geflohen, immer wieder auf ihren Erfahrungsschatz zurück. Gleich zu Beginn stellt sie klar, dass es ihr nicht um Flüchtlinge gehe oder darum, was es bedeute, wenn der Afghane oder Chinese zweimal nicke – „sondern um Sie, meine Zuhörer, damit Sie für die interkulturelle Kommunikation vorbereitet sind und es weniger persönliche Verletzungen gibt.“ Keineswegs solle man dabei eigene Verhaltensweisen ändern – sondern gerade diese stärken:„Wer nämlich unsicher ist, macht erst recht Fehler.“ Mehr lesen Sie am Donnerstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.