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Einen brennenden Wäschetrockner musste die Feuerwehr Keltern aus dem Untergeschoss eines Hauses in Dietlingen holen und ablöschen. So konnte eine Verrauchung des Hauses weitgehend verhindert werden. © TV-BW
08.01.2012

Wäschetrockner brennt: Rauchschaden verhindert

Keltern-Dietlingen. Rauch quillt am Sonntagmittag aus einem Haus in Dietlingen. Als die Feuerwehr Keltern kurz nach dem Alarm um 14.15 Uhr vor Ort eintrifft, raucht es bereits recht gewaltig aus dem Untergeschoss des Hauses. Der Feuerwehr gelingt es aber relativ schnell, den Brand zu löschen und dabei zugleich den Rauchschaden im Haus in Grenzen zu halten. Eine Hausbewohnerin muss jedoch vorsorglich wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ambulant behandelt werden.

Bildergalerie: Wäschetrockner-Brand in Dietlinger Wohnhaus schnell gelöscht

Die Feuerwehr Keltern war mit fünf Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Mit Atemschutzmasken gingen sie ins Haus. Es stellte sich heraus, dass im Wirtschaftsraum im Keller des Gebäudes ein Wäschetrockner in Brand geraten war.

Wie Joachim Straub von der Feuerwehr Keltern erklärte, habe man schnell einen Innenangriff gemacht und dabei einen Rauchvorhang gesetzt, um den Qualm nicht übermäßig lange durch das Gebäude ziehen zu lassen, was den Sachschaden deutlich erhöht hätte. Der Wäschetrockner und die verkohlte Wäsche wurden im Freien rasch abgelöscht. Dann galt es, den Wirtschaftsraum und weitere Räume zu belüften. Große Sachschäden sind so nicht entstanden, und auch die Hausbewohner standen nur kurzzeitig unter Schock. Bis auf Frau, die Rauchgas eingeatmet hatte, gab es keine weiteren Personenschäden. Die Polizei Neuenbürg hat die Ermittlungen aufgenommen. tv-bw

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