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04.03.2011

Wie man Einbrechern den Spaß an ihrem Job verdirbt

PFORZHEIM/ENZKREIS. 220 Mal sind Einbrecher im vergangenen Jahr in Wohnungen in Pforzheim oder im Enzkreis eingestiegen. Oft ist dabei der Sachschaden und der seelische Schaden bei den Bewohnern weitaus größer als die Beute. Karl-Heinz Lucke von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Pforzheim geht deshalb raus zu den Bürgern und zeigt, wie sie ihre Wohnung oder ihr Haus besser vor Einbrechern schützen können. Auf einer Themenseite behandelt die "Pforzheimer Zeitung" in ihrer Samstagausgabe ein breites Spektrum rund um Einbrecher-Typen und Vorsorgemaßnahmen.

359 Mal waren Lucke und seine Kollegen im vergangenen Jahr zu Beratungen draußen. Die Sicherheitsanalyse der Polizei ist kostenlos. Zu erreichen ist die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle telefonisch unter (07231) 186-1060.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche im Bereich der Polizeidirektion Pforzheim lag 2010 laut Statistik bei 220 – 113 in Pforzheim, 107 im Enzkreis. 2009 waren es noch 263 Einbrüche. Der Zehn-Jahres-Durchschnitt liegt bei 214. Aufgeklärt wurden im vergangenen Jahr 25 Fälle.

Während die Zahl der Wohnungseinbrüche 2010 zurückging, stieg die Zahl von Einbrüchen in Büro- oder Fabrikräume von 135 auf 170.

Betrachtet man die dunkle Jahreszeit, die jetzt langsam zu Ende geht, zeigen sich folgende Zahlen: Von Anfang November bis Mitte Februar ging die drei Mann starke Ermittlungsgruppe „Einbruch“ 67 Tageswohnungseinbrüchen nach – 49 im Enzkreis, 18 in Pforzheim. 52 Mal waren Einfamilienhäuser das Ziel der Diebe. Die Diebesbeute summierte sich laut Polizei auf rund 236.000 Euro. Dazu komme ein immenser Sachschaden. Drei Fälle davon sind geklärt.

Für die Zeit von Oktober 2009 bis März 2010 weist die Polizeistatistik 137 Wohnungseinbrüche aus. ben