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Eine Liste mit 771 Unterschriften gegen das geplante Neubaugebiet „Mühlackerstraße“ in Wiernsheim hat gestern eine Bürgergruppe um Regine Blessing (vorne von rechts) und Diana Meichel Bürgermeister Karlheinz Oehler übergeben.  Foto: Hepfer 

Widerstand gegen Neubaugebiet in Wiernsheim gut organisiert: Über 700 Stimmen für Bürgerbegehren

Wiernsheim. Der Widerstand gegen das geplante Neubaugebiet „Mühlackerstraße“ in Wiernsheim scheint sich in den vergangenen Wochen gut organisiert zu haben. Denn gestern übergab die Bürgergruppe um die beiden Sprecherinnen Diana Meichel und Regine Blessing eine Liste mit 771 Unterschriften an Bürgermeister Karlheinz Oehler und die Gemeindeverwaltung.

Damit möchte die Initiative ein Bürgerbegehren in die Wege leiten, um letztlich über einen Bürgerentscheid das im November nur mit knapper Mehrheit vom Gemeinderat beschlossene Bebauungsplanverfahren zu kippen. „Unsere Aktion ist am 28. Dezember angelaufen und sollte spätestens am 20. Februar enden. Wir haben aber jetzt schon weit mehr als nur die für ein Bürgerbegehren erforderlichen 383 Unterschriften beisammen“, betont Regine Blessing, die aber noch einen weiteren Grund für die frühzeitige Übergabe der Unterschriften nennt. Denn am kommenden Mittwoch tagt erneut der Wiernsheimer Gemeinderat und will unter Tagesordnungspunkt Nummer zwei „im Zuge neuer Gegebenheiten“ einen weiteren Beschluss zum beschleunigten Bebauungsplanverfahren „Mühlackerstraße“ fassen. „Es ist denkbar, dass wir daraufhin die Unterschriftenaktion noch einmal neu starten müssen“, erläutert Regine Blessing. Denn laut Gemeindeordnung dürfe sich ein Bürgerbegehren nur gegen einen konkreten Ratsbeschluss richten. Mehr über das Bürgerbegehren in Wiernsheim lesen Sie am Dienstag, 21. Januar, in der „Pforzheimer Zeitung - Ausgabe Mühlacker“ oder im E-Paper auf PZ-news.