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Scheu sind die Streunerkatzen, um die sich Reinhild Mussog in ihrem Wiernsheimer Garten kümmert. Viele vertrauen ihr inzwischen aber so sehr, dass sie sich streicheln lassen. Foto: Moritz
Region
Wiernsheimerin hat ein Herz für wilde Samtpfoten

Wiernsheim. Die erste Streunerkatze auf ihrem Gartengrundstück am Wiernsheimer Ortsrand hat Reinhild Mussog 2008 bemerkt. Zerzaust und maunzend saß sie plötzlich vor ihr. Mussog fütterte das Tier. Danach lief ihr die Katze nicht mehr über den Weg – die Näpfe waren aber immer leer. Inzwischen hat die 66-jährige Wiernsheimerin aus ihrem Garten ein Paradies für Streunerkatzen gemacht. Ihr Mann hat eine kleine Hütte gebaut, in der die Tiere übernachten können, weitere Schlafmöglichkeiten gibt es im Gartenpavillon der Mussogs, in dem das Ehepaar im Sommer viel Zeit verbringt. Sogar eine kleine Waschküche hat sich die Rentnerin gebaut, in der sie die zahlreichen Futternäpfe spülen kann. In den vergangenen Jahren hat sich Mussog um viele Katzen gekümmert, die kein Zuhause haben. 24 hat sie eingefangen und beim Tierarzt kastrieren lassen. Diesen Schritt gehe sie aber nur, wenn sie sich sicher sei, dass die Katze niemandem gehöre, so Mussog, etwa, weil das Tier sehr mager oder ungepflegt sei.

Einige kranke Tiere mussten eingeschläfert werden – kein leichter Schritt, sagt

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