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Windkraft und Welterbeschutz prallen beim geplanten Standort WE3 bei Neulingen aufeinander. Ob dort jemals Anlagen entstehen, ist derzeit offen.
Nico Roller
Region
Windkraft-Streit um Welterbe-Status des Klosters Maulbronn: Neue Ministerin bringt vorerst keine Wende

Maulbronn. Im Streit um die geplanten Windräder bei Neulingen zeichnet sich auch unter der neuen Landesregierung keine Wende ab. Mit dem Wechsel der Zuständigkeit für den Denkmalschutz von CDU-Ministerin Nicole Razavi zu Grünen-Ministerin Theresa Schopper hatten viele Windkraftbefürworter auf neue Bewegung gehofft. Doch weiter ist offen, ob die Anlagen in der Nähe des Unesco-Welterbes Kloster Maulbronn jemals gebaut werden können. Während Neulingens Bürgermeister Michael Schmidt endlich Klarheit fordert, hält Maulbronns Rathaus-Chef Aaron Treut den Standort weiterhin für verzichtbar. Das Land will den Welterbestatus des Klosters nicht gefährden – sucht aber zugleich gemeinsam mit der Unesco nach einem Weg, Welterbeschutz und Windkraftausbau miteinander zu vereinbaren.

Die Hoffnung auf einen Kurswechsel kommt nicht von ungefähr. Im Februar sorgte die oberste Denkmalschutzbehörde des Landes für Aufsehen, als sie im Verfahren erhebliche

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