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17.07.2015

Windkraftgegner wollen Ballons steigen lassen

Straubenhardt. Elf 1,20 Meter breite Heliumballons in 200 Metern Höhe: So wollen Straubenhardter Windkraft-Gegner die geplanten Anlagen veranschaulichen. „Dadurch können sich die Bürger vorstellen, wie die Anlagen von ihrem Haus aussehen“, erklärt Initiator Peter König. Jedoch hat das Landratsamt Enzkreis eine erste Anfrage abgelehnt. Die Behörde verweist auf die bestehenden Visualisierungen im Internet. Auch sei es sinnvoller, entsprechende Aktionen in das Genehmigungsverfahren einzubinden.

Dass das Landratsamt zudem eine mögliche Beschädigung des Waldes anspricht, ärgert König: „Die Windräder werden viel mehr schaden.“

Das Regierungspräsidium hatte die Aktion genehmigt, jedoch muss zusätzlich die Erlaubnis des Grundstückseigentümers – also des Landes und der Gemeinde – vorliegen. Die Gemeinde bittet in ihrer Antwort darum, offene Fragen zu beantworten: etwa was passiert, wenn sich ein Ballon löst. Sind diese beantwortet, könne der Gemeinderat in Abstimmung mit der Forstbehörde über den Antrag entscheiden.Mit Ballons in bis zu zehn Metern Höhe hatten vor zwei Jahren Bürger in Niefern-Öschelbronn den Verlauf der A 8 sowie ein neues Gewerbegebiet veranschaulicht.