
Remchingen/Enzkreis. Dr. Christian Roser hat mit sich gerungen, ob er an die Öffentlichkeit geht, mit seinem Unmut. Aber so langsam sieht der Hausarzt aus Remchingen schwarz, was die schwierige Lage der hausärztlichen Versorgung anbelangt. Und das nicht nur, weil er im Kreisvorstand der CDU aktiv ist und an den Reformplänen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach einiges auszusetzen hat. „Wir Hausärzte sind der Prellbock der Nation“, sagt Roser. Eine zu schlechte Bezahlung für Behandlungen würden das Wachstum von Landarztpraxen verhindern – und damit den Patienten schaden. Die PZ wagt den Rundumschlag über die Probleme der Hausärzte.
Im Schnitt hat der Hausarzt 6,5 Minuten pro Patient
35 Patienten hat Dr. Roser von 8 Uhr morgens bis 12 Uhr mittags bereits behandelt. Bis zu 60 sind es am Tag.
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