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Jugendamtsleiter Wolfgang Schwaab (links) lässt sich von Qodratullah Noori dessen Zimmer im Haus Schmie zeigen.   Lutz
Jugendamtsleiter Wolfgang Schwaab (links) lässt sich von Qodratullah Noori dessen Zimmer im Haus Schmie zeigen. Lutz
Nach Birkenfeld umgezogen ist die Gruppe, die Sozialdezernentin Katja Kreeb und SPD-Abgeordnete Katja Mast (von links) 2016 in Gräfenhausen besuchte.   Seibel
Nach Birkenfeld umgezogen ist die Gruppe, die Sozialdezernentin Katja Kreeb und SPD-Abgeordnete Katja Mast (von links) 2016 in Gräfenhausen besuchte. Seibel
Erst seit Kurzem sind im Haus Schmie 14 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und ihre Betreuer untergebracht.   Lutz
Erst seit Kurzem sind im Haus Schmie 14 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und ihre Betreuer untergebracht. Lutz
07.06.2017

Wo die jungen Flüchtlinge in der Region wohnen

Enzkreis. Im Haus Schmie in Maulbronn werden 14 unbegleitete minderjährige Asylbewerber – kurz Uma – betreut. In Birkenfeld sind acht Umas untergebracht. Immer wieder wurde von verschiedenen Projekten berichtet. Doch wie viele junge Flüchtlinge gibt es überhaupt in der Region, wer sind die Träger, die die Einrichtungen betreiben, welche Aufgaben haben sie und wer bezahlt das Ganze? Die PZ klärt die wichtigsten Fragen.

Das Jugendamt Enzkreis betreut derzeit rund 70 unbegleitete minderjährige Flüchlinge, „die zum größten Teil in Einrichtungen und Pflegefamilien im Enzkreis untergebracht sind“, sagt Wolfgang Schwaab, Leiter des Jugendamts des Enzkreises. Etwa 15 sind in Vollzeitpflegefamilien untergebracht. Die übrigen werden in Wohngemeinschaften in Birkenfeld, Maulbronn-Schmie, Dietlingen, Bretten-Sprantal, Öschelbronn und Mühlacker betreut.

Für die gesamte Jugendhilfe hatte der Enzkreis im vergangenen Jahr laut Schwaab einen Etat von neun Millionen Euro. Auf die Betreuung der Umas entfielen rund 2,6 Millionen Euro.

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