
Enzkreis. Matthias Fahrer steuert den leuchtend orangenen Mercedes-Kleinlaster der Straßenmeisterei hinter Lomersheims Ortsausgang Meter für Meter auf den Kreisverkehr zu, an dem es nach Mühlhausen hinuntergeht. Rechts und links stehen Bäume und Leitpfosten im leichten Nebel, doch der Blick ist auf den Asphalt unmittelbar vor dem Fahrzeug gerichtet. In wildem Zickzack ziehen sich lange Risse durch die Fahrbahndecke. Mal haarfein, mal in tiefen Kerben. Dann taucht eine Fläche auf, wo der Asphalt aufgesprengt wurde: ein Schlagloch. Keine Überraschung für den Mann vom Amt für Nachhaltige Mobilität, das beim Enzkreis fürs Straßennetz zuständig ist. Bevor er die Kreisstraße angesteuert hat, wurde sie ihm am Bildschirm in roter Warnfarbe angezeigt.
Daneben die Schadenseinschätzungen eines Computerprogramms: fünf Punkte für „Risshäufungen“, einen für
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