nach oben
28.07.2016

Wurmberg erlässt Bauverpflichtung

Wurmberg. In der Heckengäugemeinde sind Wohnbauflächen derzeit rar. Allerdings gibt es noch einige Lücken, die seit Jahren unbebaut sind. Dies wird in künftigen Baugebieten nicht mehr möglich sein.

Eine Bauverpflichtung schiebt einen Riegel vor. Die Frist für den Baubeginn beträgt fünf Jahre ab Fertigstellung der Erschließung des Baugebiets beziehungsweise der Freigabe der Hochbaumaßnahmen. In begründeten Ausnahmefällen ist eine einmalige Verlängerung der Frist für den Baubeginn um weitere zwei Jahre möglich, beispielsweise dann, wenn ein weiterer Käufer den Bauplatz erst kurz vor Ablauf der Frist erworben hat.

Ebenso legte der Gemeinderat fest, dass das geplante Wohngebäude innerhalb von zwei Jahren nach Baubeginn bezugsfertig sein muss. Der Grund für dieses enge Korsett: Aus der Genehmigung des rechtskräftigen Flächennutzungsplanes (FNP) 2025 des Gemeindeverwaltungsverbandes Heckengäu geht hervor, dass für die dort ausgewiesenen Gebiete „Banntor/Gasse II“, „Quellenäcker II“ sowie „Nähere Hub/Breiter Weg II“ eine verfahrensmäßige Staffelung gilt. Demnach darf nach Realisierung von einem der drei Baugebiete ein weiteres „erst dann zum Gegenstand eines Bebauungsplanes gemacht werden, wenn eines der genannten Gebiete in ein Bebauungsplangebiet umgesetzt wurde und die dortigen Baugrundstücke – bezogen auf das Plangebiet – zu mindestens 80 Prozent bebaut sind.“