Straßenfestatmosphäre mit Bier- und Stehtischen zum Verweilen bot sich den Besuchern des verkaufsoffenen Sonntags.
Schmuckes fürs Grab und den Garten entdeckten gestern die Kunden unter anderem bei Garten Dehner in Langensteinbach. Weber
Karin Wollmer aus Birkenfeld mit ihrer Tochter Emily beim Schuhkauf.
Region
Zahlreiche Kunden beim verkaufsoffenen Sonntag in Langensteinbach
  • Gustl Weber

Die verkaufsoffenen Veranstaltungen in Ettlingen sowie in Remchingen, jeweils im Einzugsgebiet des Karlsbader Handels, stellten einmal mehr den Erfolg des verkaufsoffenen Sonntags in Karlbad-Langensteinbach nicht in Frage. In den Straßen innerorts und insbesondere im dem auch regional stark frequentierten Gewerbegebiet „Karlsbad-Center“ (KSC), herrschte bei „Goldenem-Oktober-Wetter“ und sommerlichen Temperaturen schon kurz nach Beginn um 13 Uhr dichtes Gedränge.

Die Bierfestgarnituren entlang der Einkaufsmeile im KSC, wo die örtlichen Vereine mit ihren vielfältigen kulinarischen Angeboten für beste Straßenfestatmosphäre sorgten, waren rasche belegt.

Von nah und fern

„Einkaufen und Bummeln, wo der Herbst so richtig Spaß macht“, war in diesem Jahr der Slogan. „Der Wettergott hat es fast zu gut mit uns gemeint. Wann erlebt man schon, daß die Kunden in kurzen Hosen Winterjacken kaufen“, so Jörg Herynek, Sprecher der Werbegemeinschaft der „Karlsbader Selbständigen“ und Geschäftsführer des Modehauses Niebel. Es sei für ihn immer wieder faszinierend, dass sehr viele Kunden seit Jahren in absoluter Regelmäßigkeit die verkaufsoffenen Sonntage in Karlsbad besuchen und schließlich aus einiger Entfernung anreisen. Nach aktuellem Rücklauf konnte man durchweg gute Umsätze oder Verkaufsgespräche führen. Bernd Schmidt, Mitinhaber von Heimdecor- Schmidt und Mitorganisator in der Werbegemeinschaft, sprach von sehr konkreten Nachfragen und Kundengesprächen die nach allen Erfahrungen gute Folgeaufträge im breiten Feld der Raumausstattung nach sich ziehen. Beim großen Garten-Center Dehner standen die Herbstblüher und Friedhofsgestecke im Blickpunkt. Dichtes Gedränge herrschte in der kleinen Zeltstadt vor dem Bio-Fachmarkt GöPi. Hier nutzten die Besucher die Gelegenheit der Verkostung von glutenfreien Lebensmitteln in ihrer ganzen Bandbreite.

Rund 40 Betriebe und Läden garantierten einmal mehr einen beispielhaften Branchenmix. Den Veranstalter ist es daneben gelungen für Unterhaltung für Jung und Alt zu sorgen. Nicht zu kurz kamen dabei die kleinen Besucher. Sie durften sich beim Kinderschminken, beim Ballonmodellieren, auf dem historischen Kinderkarussell oder im Pandi-Spielshop mit Trend-Spielzeugen vergnügen.