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Gut aufgestellt für die Zukunft mit ihrer Umschulung sind Pia Liefke, Karolina Teßmer-Troisi und Daniela Weber (vorne von links). Unterstützt werden die angehenden Altenpflegerinnen von Petra Allion (Geschäftsführerin Soziale Dienste Straubenhardt/Keltern), Pflegedienstleiterin Nina Brugger, Pflegefachkraft Stefanie Scharlau und Pfelgedienstleiterin Sylvia Alznauer (hinten von links), die teils ganz persönlich wissen, was so ein Neuanfang im mittleren Alter bedeutet.  Foto: Meyer 

Zielberuf Pflegerin bringt Chancen und Herausforderungen: Frauen um die 40 drücken noch einmal die Schulbank

Straubenhardt/Keltern. Ausgebildete Pflegekräfte sind gesucht. Das hat nicht nur die Coronakrise gezeigt, das verdeutlicht auch der Blick auf einer immer älter werdende Gesellschaft. Die guten Job-Perspektiven waren aber nicht der Hauptgrund für Karolina Teßmer-Troisi, sich mit Ende 30 für die Ausbildung zur staatlich anerkannten Altenpflegerin zu entscheiden. „Es war die Chance, dort weiter zu machen, wo ich vor 19 Jahren mit der Pflegehelferausbildung aufgehört habe.“ Dazwischen liegen vier Kinder, Jobs auf 450-Euro-Basis und eine Trennung. „Damals war es mir nicht so wichtig, damals waren andere Dinge spannender als lernen. Heute weiß ich, was ich will.“ Und mit ihrem Einserschnitt im zweiten Lehrjahr hat sie Ambitionen weiterzumachen, vielleicht sogar noch zu studieren.

Arbeit, Alltag, Lernen

So lernt die 39-Jährige nun täglich zusammen mit ihrem zehnjährigen

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