Bad Wildbad. Während Anfang der Woche noch rund 50 Zentimeter Schnee auf dem Sommerberg lagen, mangelt es jetzt an den notwendigen Flocken, damit das Fassdaubenrennen am Sonntag, 18. Januar, stattfinden kann. Das haben die Veranstalter am Mittwoch bekannt gegeben.
Skizunft-Vorsitzender Marcus Eisele hat am Montag schon von einer Zitterpartie gesprochen. Da hat auch das angelegte Schneedepot nicht mehr geholfen. In den vergangenen Jahren konnte das Rennen nur stattfinden, weil gebunkerter Schnee auf der Piste verteilt wurde. Seit über 100 Jahren wird die Fassdauben-Tradition in Bad Wildbad gepflegt. Was für Laien kurios aussieht, verlangt den Teilnehmern sportliche Höchstleistungen ab.


Winterwunderland mit Tücken: Fast 50 Zentimeter Schnee auf dem Sommerberg
Gefahren wird auf gebogenen Eichenbrettern ehemaliger Weinfässer. Die Disziplin verlangt Multitalente: Ein Langlauf, eine Abfahrt und der obligatorische Sprung über das „Schänzle“ müssen in einem einzigen Durchgang bewältigt werden – meist in fantasievollen Kostümen.


Fassdaubenrennen in Bad Wildbad: So lief das Spektakel vor 100 Jahren ab



