Die erste Entscheidung der Schwimm-EM der Frauen wird am Dienstag ohne deutsche Beteiligung über die Bühne gehen. Wie der deutsche Verband mitteilte, ist nach Lea Boy nun auch Leonie Märtens erkrankt und kann über 10 Kilometer in der Seine nicht starten. «Das ist nicht das, was wir uns erhoffen. Und wir haben nicht die Leistungsbreite, dass wir jemand für das Zehn-Kilometer-Rennen nachnominieren können», sagte Langstrecken-Bundestrainer Bernd Berkhahn.
Die Erkrankung hat allerdings nichts mit der Wasserqualität der Seine zu tun. «Wir sind erleichtert, dass wir deutlich bessere Bedingungen haben als 2024 bei den Olympischen Spielen. Wir haben hier kaum Strömung, eine gute Wasserqualität und das Wasser ist warm. Es ist fast idyllisch», sagte Berkhahn.
Bei den Spielen 2024 war es nach anhaltenden Niederschlägen zu einer massiven Verunreinigung des Wassers gekommen. Einige Sportler klagten nach den Rennen, die teils wegen zu schlechter Wasserwerte sogar verschoben werden mussten, über Übelkeit und Erbrechen.
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