Sport weltweit
Die fünf größten Sportevents der Welt – und wie man den Zaster für einen Besuch bekommt

Wenn Fußball Ersatzreligion ist, dann ist das WM-Finale die Papst-Predigt am Heiligen Abend: ein Event der Extraklasse, bei dem man als wahrer Gläubiger mindestens einmal anwesend gewesen sein muss. Und auch für andere Sportarten gibt es diese Ereignisse sondergleichen, die weltweit ein Millionenpublikum für sich gewinnen und für die Urlaubstage genommen, Familienfeiern abgesagt und Hochzeitstage übersprungen werden.

Schade ist nur: Die Wahrscheinlichkeit, dass selbige Mega-Events im Stadion um die Ecke stattfinden, ist verschwindend gering. Deshalb muss man schon mal sein Sparschwein schlachten, wenn man unter den euphorischen Fans am Ort des Geschehens sitzen will. Dieser gibt Tipps, wie die persönlichen Finanzen doch noch für ein Ticket reichen können.

Megaevent #1: Die Tour De France

Wer auf durchtrainierte Männer in engen Radlerhosen steht, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben. Mal abgesehen davon staunt man immer wieder darüber, wie schnell die Racer auf ihren Drahteseln flitzen können, ohne dabei umzufallen. Auch 2019 wird wieder geradelt – der Startschuss fällt dabei in Brüssel, während in Paris die letzte Ziellinie aufgespannt wird. Alles innerhalb Europa und deswegen für europäische Fans eigentlich nicht so kostspielig zu erreichen – was aber definitiv zu Buche schlägt, sind die Preise der Hotelzimmer, die zu TDF-Zeiten so gesalzen sind wie Ültje Erdnüsse.

Megaevent #2: Der Superbowl

American Football ist in Deutschland ohnehin eine Seltenheit. Sucht man dann noch nach Events in der Größe des amerikanischen Superbowl, sucht man vergeblich. Dem kann man höchstens vor dem schnöden Fernseher beiwohnen – wenn einem ob der nächtlichen Übertragungszeiten nicht die Augen zufallen. Viel besser wäre es doch, direkt in die Staaten zu reisen, frisch und munter ins Stadion zu marschieren und von dort aus die Action zu beobachten. Doch so ein Flugticket ist schon mal nicht für jeden erschwinglich. Keine Panik – am Ende des Artikels gibt es wie versprochen Tipps, wie es damit doch noch etwas wird.

Megaevent #3: Wimbledon

Verausgabtes Gestöhne, Köpfe, die sich von links nach rechts drehen – das berühmteste Tennis-Turnier der Welt hat seinen ganz eigenen Charme. Für die richtig guten Plätze legt man aber gerne einen knappen Tausender hin – und da sind weder Anreise noch Unterkunft dabei. Auch hierfür muss also gespart werden, lohnen tut es sich für Fans aber in jedem Fall. Denn bei Wimbledon geben sich die größten Stars – Williams, Federer und Co. – regelmäßig die Hand.

Megaevent #4: Die NBA-Finals

Die NBA-Finals sind eine Art „War of the Titans“, denn hier treffen wahre Hünen aufeinander und kämpfen verbissen um den Sieg. Das Finale 2018 ließen sich knapp 30 Millionen Menschen nicht entgehen – wie gern wäre man aber einer der 20,000 gewesen, die mitten im Stadion saßen. Mit den unten stehenden Spartipps wird das vielleicht 2020 wahr.

Megaevent #5: Die FIFA-WM

2006 hatte man es noch leicht: Um einem WM-Match beizuwohnen, musste man nur eine kleine innerdeutsche Reise antreten. 2022 wird das Ganze schon komplizierter: Die Flugtickets nach Katar liegen derzeit bei 800 Euro und mit Sicherheit werden die Fluggesellschaften in den Monaten des Events nochmal besonders hinlangen. Trotzdem wäre so eine Investition wohl überlegt: Die Matches im Wüstenstaat dürften dem Event eine ganz neue Atmosphäre geben.

Geldregen: So wird’s was mit dem Ticketkauf

Um das nötige Geld auf die Schnelle zu beschaffen, gibt es im Prinzip drei Möglichkeiten. Zum einen kann man sich auf die Suche nach einem Zweitjob machen und ein paar Monate so richtig durchackern. Das ist wohl die risikoärmste, gleichzeitig aber auch aufreibendste Variante. Zum zweiten bieten manche Banken Kredite für einmalige, hohe Ausgaben an. Welche dafür infrage kommt, kann man unter anderem bei Kredite.org eruieren. Zu guter Letzt bleibt noch die Anlage in Aktien oder sonstige Geldgeschäfte. Diese müssen aber für eine kurzfristige Anlage geeignet sein – sonst macht man schnell Verluste.

Fazit: Der Ticketkauf muss kein Traum bleiben – mit der richtigen Strategie steht der Fanreise nichts mehr im Wege.