Detroit Pistons - Cleveland Cavaliers
Dennis Schröder (r.) überzeugte mit Energie und Ballkontrolle von der Bank.
Duane Burleson/AP/dpa
Detroit Pistons - Cleveland Cavaliers
James Harden (r.) machte das bislang beste Spiel in dieser Serie.
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Erster Auswärtssieg: Schröder mit Cavs auf Halbfinalkurs

Deutschlands Basketball-Weltmeister Dennis Schröder fehlt in der NBA nur noch ein Sieg zum Einzug in das Playoff-Halbfinale. Der Nationalmannschaftskapitän gewann mit den Cleveland Cavaliers 117:113 nach Verlängerung bei den Detroit Pistons. Damit liegt sein Team in der Best-of-Seven-Serie nun mit 3:2 vorn. In der Nacht auf Samstag könnten die Cavs daheim das Ticket für das Finale in der Eastern Conference gegen die New York Knicks lösen.

Schröder war mit jeweils fünf Punkten und Assists von der Bank größtenteils nur Zuschauer bei der großen Show von James Harden. Der elfmalige All-Star, der wie Schröder erst im Winter nach Cleveland gewechselt war, führte die Cavs mit 30 Zählern an und war der Antreiber bei einem 9:0-Lauf, mit dem die Gäste sich überhaupt erst in die Overtime retteten. Auch dort übernahm Cleveland sofort das Kommando und ließ Detroit trotz 39 Punkten und neun Assists von Superstar Cade Cunningham nicht mehr ins Spiel kommen.

«Dieser Lauf sagt eine Menge über unsere Entwicklung aus», sagte Cavs-Coach Kenny Atkinson nach dem Spiel. «Die Jungs lassen sich niemals hängen. Das war ein hart erkämpfter Sieg in der Fremde gegen ein starkes Team. Wir haben jetzt eine goldene Chance.»

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