Der VfL Gummersbach hat am ersten Spieltag nach der Europameisterschaftspause ein Ausrufezeichen in der Handball-Bundesliga gesetzt. Im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten SG Flensburg-Handewitt feierten die sechstplatzierten Oberberger einen 33:26 (16:12)-Heimsieg. Ellidi Vidarsson war mit acht Toren erfolgreichster Werfer der Gastgeber. Für die Norddeutschen erzielte Emil Jakobsen sechs Treffer.
EM-Silber-Gewinner Miro Schluroff sorgte mit dem 4:1 in der 4. Minute für die erste etwas deutlichere Führung des VfL. Flensburg ließ sich aber zunächst nicht abhängen. Nach einer knappen Viertelstunde verkürzte der dänische Europameister Jakobsen per Siebenmeter auf 7:8. Zur Halbzeit lag die SG mit 12:16 zurück. «Wir haben nicht den richtigen Kontakt in der Abwehr und nicht das richtige Tempo im Angriff», monierte der Flensburger Lasse Möller in der Halbzeitpause beim Streamingdienst Dyn.
VfL-Keeper Kuzmanovic mit 14 Paraden
Nach dem Seitenwechsel änderte sich nur wenig. Die Flensburger Werfer scheiterten immer wieder am starken VfL-Keeper Dominik Kuzmanovic. Der Kroate kam auf insgesamt 14 Paraden. Kreisläufer Vidarsson machte mit seinem Treffer zum 31:21 (54.) den Weg frei zum zwölften Saisonsieg der Gummersbacher. Für Flensburg war die dritte Niederlage der laufenden Serie.
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