Lewis Hamilton
Lewis Hamilton über Afrika: «Ich halte es für den schönsten Teil der Welt.»
Asanka Brendon Ratnayake/AP/dpa
Sport weltweit
Hamilton hofft auf Afrika-Rückkehr in Formel-1-Kalender

Formel-1-Superstar Lewis Hamilton hofft weiter inständig auf die Rückkehr von Afrika in den Rennkalender. «Ich möchte den Sport nicht aufgeben, ohne dort einen Grand Prix gefahren zu haben», sagte der einzige schwarze Fahrer der Motorsport-Königsklasse vor dem Saisonauftakt in Australien.

Der Ferrari-Pilot hake immer wieder nach, wann es soweit sein könne. «Mir könnte die Zeit davonlaufen, also werde ich noch eine Weile hier bleiben, bis es soweit ist, denn das wäre fantastisch», sagte Hamilton (41).

Südafrika? Ruanda? 

Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali hat mehrfach versichert, dass es sein «ganz klares Ziel» sei, Afrika wieder in den Rennkalender zu integrieren. Einen konkreten Zeitplan gibt es aber nicht. Als Kandidaten gelten in Südafrika Kyalami und Kapstadt mit einem möglichen Stadtkurs. In Kyalami, nördlich von Johannesburg, ist die Formel 1 auch 1993 letztmals in Afrika gefahren.

Zudem würde Ruanda gerne einen Grand Prix ausrichten. Bei einem Zuschlag würde das kleine ostafrikanische Land eine Rennstrecke im Distrikt Bugesera bauen, südlich von der Hauptstadt Kigali.

Hamilton: Holt euch Afrika zurück!

Hamilton hat nach eigenen Angaben schon zehn Länder auf dem afrikanischen Kontinent besucht. «Ich halte es für den schönsten Teil der Welt, und mir gefällt es nicht, dass der Rest der Welt so viel davon besitzt und so viel davon nimmt, ohne dass jemand darüber spricht», kritisierte der siebenmalige Weltmeister. «Ich hoffe wirklich, dass sich die Menschen, die diese verschiedenen Länder regieren, alle zusammenschließen und Afrika zurückholen.»

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