Haaland-Boom auch in Südamerika: Mehr als 560 Menschen in Peru tragen auf die eine oder andere Weise den Namen des norwegischen WM-Superstars Erling Haaland. Wie das nationale Bevölkerungsregister Reniec in den sozialen Netzwerken mitteilte, heißen mittlerweile 468 Peruaner Haaland. 91 tragen demnach den Namen Erling Haaland, vier sogar seinen vollständigen Namen Erling Braut Haaland.
«Haaland ist auch Peruaner», schrieb die Behörde dazu. Sie illustrierte die Statistik mit einem KI-generierten Bild von Haaland mit Plüsch-Lama in der Hand und einer typisch peruanischen Chullo-Mütze auf dem Kopf.
Ob es sich bei den peruanischen Haalands ausschließlich um Babys handelt oder sich etwa auch Ältere zu Ehren des Norwegers umbenannt haben, ging aus den Angaben nicht hervor. In Peru sollen die Namen von Fußballstars aber bereits in der Vergangenheit immer wieder Inspirationsquelle bei der Suche nach dem richtigen Babynamen gewesen sein. Das südamerikanische Land hat dabei auch selbst eine Reihe international bekannter Kicker hervorgebracht, darunter die früheren Bundesliga-Profis Claudio Pizarro, Paolo Guerrero und Jefferson Farfán.
Die WM-Leistungen von Haaland sorgen nach Angaben des peruanischen Rundfunksenders RPP auch dafür, dass Einzelhändler immer mehr Shirts mit dem Konterfei des Ex-Dortmund-Profis verkaufen. Besonders beliebt sind demnach gerade seit Norwegens Achtelfinalsieg gegen Brasilien Exemplare mit Haaland in Wikinger-Pose oder beim sogenannten Viking Row, dem kollektiven Ruder-Jubel der Norweger.
© dpa-infocom, dpa:260711-930-369372/1

