WM 2026 - Frankreich - Marokko - Reaktionen
Frankreich feierte den Einzug ins WM-Halbfinale weitestgehend friedlich.
Thomas Padilla/AP/dpa
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Jugendliche bei WM-Feier in Frankreich gestorben

Die Feiern in Frankreich zum Einzug der Équipe Tricolore ins Halbfinale der Fußball-WM sind von einem tragischen Unfall überschattet worden. In der nordfranzösischen Kleinstadt Aulnoye-Aymeries starb eine 17-Jährige. Sie war auf eine Sattelzugmaschine geklettert, stürzte dann herunter und wurde überrollt, berichtete der Sender Europe 1 unter Verweis auf die Rettungskräfte. Ein weiterer Jugendlicher, der Zeuge des Unfalls wurde, kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Der Fahrer des Sattelschleppers wurde festgenommen.

Kaum Vorfälle im Großraum Paris

Die französische Nationalmannschaft um ihre Superstars Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé war in Boston durch ein 2:0 gegen Marokko in die Runde der letzten Vier gekommen. Die Feierlichkeiten danach verliefen in Frankreich insgesamt ruhig und friedlich. Obwohl mit Marokko Konfliktpotenzial gegeben war - in Frankreich leben viele Marokkaner oder Menschen mit marokkanischen Wurzeln, habe es nur wenige Probleme gegeben, berichteten französische Medien.

Selbst im Großraum Paris kam es kaum zu Vorfällen. Vereinzelt wurde Feuerwerk gezündet, es kam zu kleineren Rangeleien und zehn Menschen wurden festgenommen, berichtete der Sender RMC Sport unter Verweis auf die Polizei. Vorsorglich waren die Ordnungshüter in der Hauptstadt und anderenorts mit einem Großaufgebot präsent gewesen, um mögliche Ausschreitungen zu beenden.

© dpa-infocom, dpa:260710-930-363695/1

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