Die Fans empfingen Star Mohamed Salah & Co. nach dem Frust-Aus bei der Fußball-WM in der ägyptischen Heimat begeistert. Doch der Kapitän seiner Mannschaft weiß, dass der umstrittene K.o. gegen Weltmeister Argentinien im Achtelfinale (2:3) noch schmerzen wird.
«Ich weiß, dass ihr immer noch sauer seid, aber ich verspreche euch, dass ich alles tun werde, was in meiner Macht steht, um sicherzustellen, dass das ein neuer Anfang für den ägyptischen Fußball auf der internationalen Bühne wird», schrieb der langjährige Stürmer des FC Liverpool, dessen Vertrag ausgelaufen ist, an die Fans in den sozialen Medien. «Dieses Team verdient euer Vertrauen.»
Eklatante Fehler und Doppelmoral?
Salah (34) und der ägyptische Tross kamen am Freitag am Flughafen El-Alamein, westlich von Alexandria, wieder in der Heimat an. Der Verband hat wegen des WM-Aus Beschwerde gegen den französischen Referee François Letexier und dessen Assistenten eingereicht. Nach Ansicht des Verbandschefs Hany Abo Rida unterliefen den Schiedsrichtern eklatante Fehler, er monierte auch eine Doppelmoral.

Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan war unmittelbar nach dem Aus außer sich gewesen. «Uns ist Unrecht widerfahren», schimpfte er. Seiner Meinung nach habe «die argentinische Seite Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt». Er kündigte an, die weitere WM zu boykottieren.
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