Die deutschen Golfprofis Matti Schmid und Martin Kaymer sorgen bei der 108. PGA Championship in der Nähe von Philadelphia weiter für Aufsehen. Mit insgesamt 206 Schlägen liegt Schmid vor der Finalrunde nur zwei Schläge hinter dem Führenden Alex Smalley (204) aus den USA. Der 28-Jährige aus Regensburg hat damit gute Chancen, als dritter Deutscher ein Major-Turnier zu gewinnen. Schmid verbesserte sich bei der mit 19 Millionen US-Dollar dotierten Veranstaltung dank einer starken 65er-Runde vom 30. auf den 2. Platz, den er sich mit vier anderen Spielern teilt.
Bisher haben nur Deutschlands Golf-Idol Bernhard Langer (Masters 1985 und 1993) und Kaymer (PGA Championship 2010 und US Open 2014) bei einem der vier wichtigsten Golf-Turniere den Titel gewonnen.
Kaymer wieder mit starker Runde
Auch Routinier Kaymer spielte am dritten Turnier-Tag wieder starkes Golf. Der 41-Jährige rückte nach einer 66er-Runde auf dem Par-70-Kurs des Aronimink Golf Clubs mit insgesamt 208 Schlägen auf den elften Platz vor. Nicht ganz so gut lief es für Stephan Jäger. Der 36-Jährige rutschte nach einer 73er-Runde mit 210 Schlägen vom 3. auf den geteilten 31. Rang ab.
Nordirlands Golfstar und Masters-Sieger Rory McIlroy (207) liegt auf dem geteilten siebten Platz in Lauerstellung. Der Titelverteidiger und Weltranglistenerste Scottie Scheffler (209) aus den USA ist vor der Schlussrunde auf dem geteilten 23. Platz.
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