Sebastian Ofner
Sebastian Ofner schied in der Quali für die Australian Open auf dramatische Wiese aus. (Archivbild)
Kamran Jebreili/AP/dpa
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«S..t happens»: Tennisprofi verliert nach voreiligem Jubel

Zu früh gefreut - und am Ende dramatisch verloren: Der österreichische Tennisspieler Sebastian Ofner hat in der Qualifikation der Australian Open für eine höchst skurrile Szene gesorgt und sich selbst reichlich Spott beschert. Nachdem er im Duell mit dem US-Amerikaner Nishesh Basavareddy im Tiebreak des entscheidenden dritten Satzes den siebten Punkt geholt hatte, riss der 29-Jährige die Arme in die Höhe und jubelte über den vermeintlichen Sieg. 

Doch anders als bei normalen ATP-Turnieren üblich, wird ein Tiebreak im Entscheidungssatz beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne nicht bis sieben gewonnene Punkte ausgespielt, sondern bis zehn. An diese Regel musste Ofner, der sich bereits zum obligatorischen Händeschütteln mit seinem Gegner ans Netz aufgemacht hatte, vom Stuhlschiedsrichter erinnert werden. 

Und dann nahm das Drama seinen Lauf: Der Weltranglisten-131. verlor komplett seinen Rhythmus und verspielte die komfortable 7:1-Führung. Schließlich verlor er den Tiebreak mit 11:13 und damit Match (6:4, 4:6, 6:7). 

Ofner nimmt es mit Humor

«Wenn dein Gehirn den Matchball ansagt, bevor der Schiedsrichter es tut...», stand in einem Post der Australian Open bei der Plattform X geschrieben. Das angehängte Video dazu wurde tausendfach gesehen und nicht selten hämisch kommentiert. Ofner selbst teilte das Video bei seinem Instagram-Account und schrieb dazu: «S..t happens».

© dpa-infocom, dpa:260114-930-543054/1

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