Als Fünfjähriger kam Pablo Garcia zu Betis Sevilla, nach seinem Last-Minute-Transfer und dem Abschied von den Fans flossen bei dem Profi die Tränen. Garcia hatte gerade seinen Spind geräumt und wollte sich von seiner Mutter, die ebenfalls weinte, in der Dunkelheit wegfahren lassen. Als ihn Reporter auf seinen Transfer ansprachen, brachte der 20-Jährige kaum ein Wort heraus. Videos der Situation gingen in den sozialen Medien viral.
Garcia war in den letzten Stunden der Transferperiode für 5,5 Millionen Euro an Liga-Konkurrent Racing Santander verkauft worden. Sein Vater schilderte die Situation dem Radiosender Cope. «Haben Sie den Jungen gesehen? Wir machen eine schwere Zeit durch. Aber wenn er erst einmal mit dem Training anfängt, wird er alles für Racing geben», sagte Ramon Garcia.
Hoffnung auf mehr Einsätze
Dass sich sein Sohn überhaupt mit einem Clubwechsel konfrontiert sah, kam erst am Dienstagnachmittag heraus. «Es war sehr spät. Mitte des Nachmittags kam die Geschichte auf und wir warteten sehr lange, bis alles perfekt war», sagte Garcia.
Sein Sohn sah sich hin- und hergerissen, ob er dem Transfer zustimmen sollte. «Es war die Entscheidung, hierzubleiben und zu schauen, wie viele Minuten er bekommt. Oder einen Weg zu finden, mehr zu spielen und den Fußball wieder zu genießen», sagte Ramon Garcia.
Wunsch nach Rückkehr
Der Offensivspieler war in dieser Saison nur zu drei Kurzeinsätzen gekommen. Allerdings hatte er Betis am zweiten Spieltag in Valencia zum 1:0-Sieg geschossen. Insgesamt kommt er bisher auf 33 Profi-Spiele für den südspanischen Club.
Am Flughafen hatte Pablo Garcia dann seine Stimme wiedergefunden. «Ich hoffe, zurückzukehren, das wünschen wir uns alle. Es gab viele Dinge, die ich nicht beeinflussen konnte. Ich wünschte, alles wäre so gelaufen, wie wir es uns erhofft hatten», wurde der Rechtsaußen in spanischen Medien zitiert.
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