Gianni Infantino
Die UEFA hat Zahlungen an eine Ex-Mitarbeiterin von Gianni Infantino im Jahr 2011 bestätigt. (Archivbild)
Darko Vojinovic/AP/dpa
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UEFA bestätigt Zahlungen an Ex-Mitarbeiterin von Infantino

Die Europäische Fußball-Union hat einer früheren Mitarbeiterin von FIFA-Boss Gianni Infantino in dessen Zeit als UEFA-Generalsekretär eine hohe Abfindung gezahlt und die Gebühren für ein Studium finanziert. Der Kontinentalverband bestätigte auf dpa-Anfrage einen entsprechenden Bericht der englischen Zeitung «The Telegraph».

Demnach habe die Frau bei ihrem Ausscheiden Ende 2011 eine mindestens sechsstellige Summe erhalten. «Uns sind die Vorwürfe bekannt, und wir können bestätigen, dass an die betreffende Person eine Abfindungszahlung sowie eine Zahlung für die Gebühren eines MBA-Studiums an einer örtlichen Wirtschaftshochschule geleistet wurde. Diese Zahlung entsprach den seinerzeit für ausscheidende Mitarbeiter geltenden Regelungen», teilte die UEFA mit.

Der Verband wies zugleich darauf hin, dass die UEFA derartige Vorschriften seit 2016 verschärft habe. «Die aktuellen Personalrichtlinien - die für alle UEFA-Mitarbeiter unabhängig von ihrer Hierarchiestufe gelten - entsprechen dem Standard einer modernen, renommierten Organisation», hieß es in dem Statement weiter.

Infantino dementiert persönliches Interesse 

Infantino hatte vor seiner Zeit als FIFA-Präsident rund 16 Jahre für die UEFA gearbeitet. Laut dem «Telegraph»-Bericht sei die betreffende Mitarbeiterin damals schnell von einer zunächst administrativen Stelle in eine deutlich besser bezahlte Führungsposition aufgestiegen. 

Infantino wies ein persönliches Interesse an dem Karrieresprung der Frau zurück. «Jede Andeutung unangemessenen Verhaltens oder eines Verstoßes gegen Statuten oder Vorschriften ist verleumderisch», hieß es in einer der «Bild»-Zeitung vorliegenden FIFA-Mitteilung.

© dpa-infocom, dpa:260808-930-501299/1

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