Keven Schlotterbeck hat beim WM-Aus seines Bruders Nico mächtig mitgelitten. «Man schaut auch auf den Arzt und wie die Reaktionen sind. Ich weiß, dass Nico ein harter Hund ist und dadurch, dass er nicht sofort aufstand, ist das natürlich nicht so einfach für einen großen Bruder», sagte der 29 Jahre alte Fußballprofi vom FC Augsburg als Experte bei MagentaTV. «Nichtsdestotrotz tut es mir jetzt unendlich weh, weil die WM für ihn vorbei ist.»
Innenverteidiger Nico Schlotterbeck (26/Borussia Dortmund) hatte sich beim 2:1 der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste so schwer am linken Fuß verletzt, dass er für das weitere Turnier ausfällt.
«Knackpunkt für ihn und auch für uns als Familie»
Sein Bruder war bei der Partie in Toronto vor Ort. «Ich habe natürlich mit meinem Bruder gesprochen, aber ich mache es, wie es in den Medien weitergeleitet wurde. Es steht, glaube ich, mehrere Monate dran», sagte Keven Schlotterbeck zur Ausfallzeit. «Es sieht nicht ganz so rosig aus. Ich will nicht zu viel verraten, das darf er dann machen, in aller Ruhe.»

Der Bruder des Nationalspielers sprach mit Blick auf das WM-Aus von einem «Knackpunkt für ihn und auch für uns als Familie, weil wir ihn gerne weiter unterstützt hätten». Er blickte dann aber nach vorn: «Jetzt ist es leider so. In vier Jahren steht die nächste WM an, er darf sich dann darauf freuen. Weiter geht’s.»
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