Schottland-Fans
Tausende schottische Fans sind für die WM nach Boston gereist.
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WM 2026 - Haiti - Schottland
Die Schottland-Fand waren in Boston auch auf dem Wasser mit vollem Einsatz dabei.
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WM 2026 - Haiti - Schottland
Die Schotten hoffen auf eine gelungene Rückkehr auf die WM-Bühne.
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Sport weltweit
WM mit Kilt und Dudelsack: «Boston wird zum Mini-Schottland»

Sie feiern in Schottenröcken und mit viel Bier, spielen Dudelsack und verteilen sich über die ganze Stadt: Tausende Fans der schottischen Fußball-Nationalmannschaft haben Boston vor dem WM-Auftakt gegen Haiti geflutet und in eine riesige Partyzone verwandelt. «Boston wird zum Mini-Schottland», titelte unter anderem der TV-Sender BBC.

In Foxborough unweit von Boston eröffnen die «Bravehearts» am Sonntag (3.00 Uhr/ARD und MagentaTV) ihre WM-Mission gegen den Karibikstaat Haiti. Auch das Vorrundenspiel gegen Marokko findet dort statt. Weiterer Gegner ist Brasilien. Schottland kehrt nach 28 Jahren auf die WM-Bühne zurück und will erstmals in seiner Verbandsgeschichte in die K.o.-Phase einziehen.

«No Scotland, no Party»

Rund 30.000 Schotten sollen Berichten zufolge für das WM-Spiel nach Boston gereist sein. Fanartikel der Boston Red Sox sind im Stadtbild kaum noch zu sehen – stattdessen dominieren schottische Trikots. Und auf den Straßen scheint inzwischen fast jede zweite Person einen Kilt zu tragen. Selbst aus den Fenstern hängen unzählige Flaggen der Nordeuropäer. Gefühlt aus jeder Kneipe schallt es «No Scotland, no Party» (Kein Schottland, keine Party). 

«Ich habe heute bereits mit Anwälten und Richtern gesprochen. Sie erzählten mir, dass sie im Gerichtsgebäude wegen des Lärms draußen nichts hören konnten – verursacht durch die Tartan Army», sagte die Gouverneurin von Massachusetts, Maura Healey, der BBC. Als Tartan Army werden die Fans der schottischen Fußball-Nationalmannschaft bezeichnet. Schon bei der EM 2024 in Deutschland hatten die Anhänger für prächtige Stimmung gesorgt.

Das riesige Fan-Aufkommen bereitet sogar Haitis Trainer Sébastien Migné ein wenig Sorge. «Meine Frau und mein Sohn saßen vorhin im Flugzeug und die Maschine war voller Schotten im Kilt. Das ist die Realität, mit der wir konfrontiert sind», berichtete der Franzose mit einem Schmunzeln.

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