Olympische Winterspiele 2026
Olympiasiegerin 2026: Megan Oldham
Oliver Weiken/dpa
Olympische Winterspiele 2026
Schwerstarbeit: Die Helfer versuchen die Schanze wettkampftauglich zu machen.
Oliver Weiken/dpa
Olympische Winterspiele 2026
Freute sich auch über Silber: Eileen Gu
Oliver Weiken/dpa
Olympische Winterspiele 2026
Bronze vor heimischer Kulisse: Flora Tabanelli
Oliver Weiken/dpa
Wintersport
Im Schneetreiben: Gold für Oldham im Big Air

Freestyle-Superstar Eileen Gu hat im dichten Schneetreiben von Livigno ihre dritte Goldmedaille bei Olympischen Winterspielen verpasst. Die Chinesin wurde in ihrem ersten Big-Air-Contest seit vier Jahren von Megan Oldham aus Kanada abgefangen. Oldham kam auf 180,75 Punkte. Gu - Siegerin bei den Spielen 2022 in Peking - landete mit 179,00 Punkten auf dem Silberrang. Dritte wurde die Italienerin Flora Tabanelli (178,25 Punkte).

Wegen der widrigen Wetterbedingungen begann der erste Lauf mit mehr als einer Stunde Verspätung. Zuvor kämpften viele Helfer darum, die Schanze und den Hang wettkampftauglich zu halten. Stürze mit schwerwiegenden Folgen gab es im Kampf um die Medaillen nicht.

Erst gar nicht teilnehmen konnten allerdings die beiden Schweizerinnen Mathilde Gremaud und Anouk Andraska, die im Probedurchgang stürzten. Gremaud verletzte sich nach Angaben des Verbandes an der Hüfte, Andraska am Handgelenk. 

Finale ohne deutsche Beteiligung

Bereits in der Qualifikation war Muriel Mohr als einzige deutsche Starterin gescheitert. Die 19-Jährige hatte sich wegen einer Verletzung kurz vor dem Olympia-Start einem Eingriff unterzogen und landete außerhalb der besten Zwölf, die am Finale teilnehmen durften.

Für die Athletinnen geht es im Big Air darum, nach einem Sprung über eine große Rampe in der Luft Tricks zu zeigen und dann sicher zu landen. Für die Punktevergabe werden unter anderem der Schwierigkeitsgrad, die saubere Ausführung, die Höhe und die Landung berücksichtigt. Zwei von drei Versuchen kommen in die Wertung.

© dpa-infocom, dpa:260216-930-696134/1