Deutschlands extrem ausgedünntes Mixed-Biathlonteam hat bei der Entscheidung um den Sieg im Weltcup-Staffelrennen von Nove Mesto keine Rolle gespielt. Anna Weidel, Hanna Kebinger, Danilo Riethmüller und Roman Rees belegten nach einer Strafrunde und 13 Nachladern den elften Platz.
Italien (10 Nachlader) war dank der Aufholjagd des Gesamtweltcupführenden Tommaso Giacomel nicht zu schlagen. Dahinter folgten die lange in Führung liegenden Franzosen (7) und die Gastgeber aus Tschechien (7) auf den Rängen zwei und drei.
«Tut mir wahnsinnig leid»
Startläuferin Weidel hatte wie schon tags zuvor im verkürzten Einzel Schwierigkeiten am Schießstand und musste auch diesmal in die Strafrunde. «Ich hoffe, dass es kein Muster ist», sagte sie der ARD. «Ich kann es mir aber auch wirklich schlecht erklären. Das tut mir wahnsinnig leid für die anderen.»
Kebinger verlor zwar etwas Zeit, machte aber drei Plätze gut und übergab auf Rang zehn an Riethmüller. Der 26-Jährige und Schlussläufer Rees, dem die Kraft auszugehen schien, verpassten eine bessere Endplatzierung.
In einer komplett anderen Besetzung hatte Deutschland beim bisher einzigen Mixed-Wettkampf dieser Saison im schwedischen Östersund den achten Rang belegt. Damals waren die Olympia-Teilnehmer Justus Strelow, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer nominiert, zudem war Simon Kaiser dabei.
© dpa-infocom, dpa:260124-930-591383/1

