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Das gesamte Pforzheimer Team spielte stark, großen Anteil am Sieg gegen Villingen hat als Torschütze und Vorbereiter aber Dominik Salz (rechts Dragan Ovuka). Foto: Becker
Das gesamte Pforzheimer Team spielte stark, großen Anteil am Sieg gegen Villingen hat als Torschütze und Vorbereiter aber Dominik Salz (rechts Dragan Ovuka). Foto: Becker
12.05.2019

1. CfR Pforzheim: Salz-Faktor macht den Unterschied

Pforzheim. Der 1. CfR Pforzheim hat die letzte Ungewissheit beseitigt: Nach dem 3:1 gegen den FC Villingen ist sicher, dass der Club auch in der kommenden Saison der Fußball-Oberliga angehört. Der von Verletzungssorgen geplagte Trainer Gökhan Gökce lobte seine Mannschaft: „Die Jungs haben nochmal alles aus sich rausgeholt. Das war heute von A bis Z eine richtige starke Leistung.“

Denis Gudzevic und Dominique Jourdan fielen aus. Immerhin waren die ebenfalls angeschlagenen Akiyoshi Saito, Joao Tardelli, Kreshnik Lushtaku und Stanley Ratifo einsatzbereit.

Der CfR startete aber nicht ideal: Die Villinger Gäste standen hoch, schnürten die Hausherren in ihrer Hälfte ein. Beinahe wäre Pforzheim in der 15. Minute in Rückstand geraten. Ein Kopfball von Villingens Teyfik Ceylan zwang Torhüter Manuel Salz zu einer starken Parade. „Da ist man dann natürlich froh, so einen Torhüter zu haben“,stellte Gökce fest. Sein Villinger Trainer-Kollege Jago Maric haderte ob dieser Szene: „Wenn der rein geht, sieht es natürlich direkt ganz anders aus.“

Nach zwanzig Minuten fanden die CfR-Kicker langsam besser in die Partie. Sie setzten nun auch den Wunsch des Trainers um, das Spiel zu kontrollierten und den Villingern keine Möglichkeiten zu bieten. Nach dem Seitenwechsel suchten die Goldstädter immer wieder den Weg nach vorn. Zum Erfolg führte schließlich ein schönes Zuspiel von Kreshnik Lushtaku auf Stanley Ratifo, der wiederum Kapitän Dominik Salz das 1:0 (72.) auflegte. Keine fünf Minuten später zappelte der Ball erneut im Villinger Tor: Nach einer Ecke von Jonathan Zinram nickte CfR-Verteidiger Bogdan Cristescu den Ball zum 2:0 (76.) ein.

Das man eine 2:0-Führung aus der Hand geben kann, hatten die Pforzheimer kürzlich beim 4:4 gegen den SV Linx erfahren. Gegen Villingen passierte das zwar nicht, doch abermals zeigte sich der CfR unachtsam. Bereits eine Minute nach dem 2:0 verkürzte der Villinger Ceylan per Abstauber (77.). Und auch Trainer Gökce stellte später klar: „Was nicht passieren darf, ist dass wir lockerlassen und so einfach das 2:1 kassieren.“

Kurz vor Schluss machte den Mannschaften das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Nach mehrminütiger Pause machte der CfR den Sack zu. Wie Trainer Gökce später verriet, hatte Stürmer Salz während der Unterbrechung angekündigt, dass noch etwas passiert: „Dominik meinte in der Kabine: Es ist egal wie lange es noch geht, ich schieße noch ein Tor.“ Letztlich erwies sich Salz als mannschaftsdienlich: Er legte quer, so dass Johnathan Zinram mit dem 3:1 in der Nachspielzeit alles klar machte (90.+2) ins Netz schob.