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Freude und Erleichterung: Das Trainerduo Brian Adkins (links) und Bernd Schmitt.
Freude und Erleichterung: Das Trainerduo Brian Adkins (links) und Bernd Schmitt.
Mit dem Klassenerhalt und einem Dank an die Fans verabschiedeten sich die Pforzheim Wilddogs aus der Saison in der Regionalliga.  J. Keller
Mit dem Klassenerhalt und einem Dank an die Fans verabschiedeten sich die Pforzheim Wilddogs aus der Saison in der Regionalliga. J. Keller
28.07.2015

American Football: Pforzheim Wilddogs schaffen den Klassenerhalt

it einem fulminanten 42:0 (21:0)-Heimsieg über die Freiburg Sacristans hat sich Aufsteiger Pforzheim Wilddogs den Klassenerhalt in der American-Football-Regionalliga gesichert. Das Team kletterte im „Abstiegsendspiel“ noch auf den vierten Tabellenplatz, Freiburg muss zurück in die Oberliga. „Letztendlich sind wir dort gelandet, wo wir landen wollten, im Mittelfeld, mit positivem Touchdown-Verhältnis“, so Vorstand Kai Höpfinger nach der erfolgreichen „Mission Klassenerhalt“ glücklich und erleichtert.

Mehr als 1000 Zuschauer fieberten beim spannenden Finale mit. Und Wilddogs-Quarterback Chris Treister erzielte dann beim zweiten Ballbesitz die ersten Punkte für die „wilden Hunde“.

Deutliche Halbzeitführung

In seinem letzten Spiel als Aktiver verwandelte Manuel Nitschke zuverlässig den Extrapunkt zum 7:0. Weil Pforzheim die Gäste immer wieder schnell stoppte, konnte Darren Harmon bald auf 14:0 erhöhen. Jetzt nahmen die hochkonzentriert aufspielenden Wilddogs richtig Fahrt auf. Runingback William Lopes erhöhte zum 21:0. Mit dem 27:0 durch Darren Harmon ging es in die Halbzeit. Nach der Pause machten die Pforzheimer dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Die Defense vereitelte Angriffe der Freiburger meist im ersten Drive, First-Downs der Sacristans blieben Mangelware im Holzhof. So waren weitere Punkte für die Wilddogs reine Formsache. Jochen „Randy“ Kemmner und Shawn Wilkins (Two-Point Conversion) erhöhten auf 35:0. Den Schlusspunkt setzte William Lopes. Am Ende gab es sogar die Möglichkeit, den Neulingen im Team Spielzeit zu geben. Sie konnten sich vor großem Publikum präsentieren.

„Was für ein Spiel. Nichts anderes habe ich von unserer Mannschaft erwartet. Souverän auf den Punkt konzentriert und vorbereitet“, so der stellvertretende Vorsitzende Stefan Zieger. „Ich bin überglücklich, denn zum ersten Mal in der 25-jährigen Geschichte der Wilddogs ist es gelungen, in der Regionalliga zu bleiben.“

Auch Center und Gründungsmitglied Thomas Zink freute sich, nachdem das Team zuvor zweimal nach dem Aufstieg in die Regionalliga sofort wieder abgestiegen war. „Viele Zuschauer, eine geile Stimmung und der Klassenerhalt auf dem vierten Platz“´, freute sich Kai Höpfinger. Auch Headcoach Bernd Schmitt fand lobende Worte. „Wir hatten eine richtige Hammergruppe erwischt. Mit dem GFL-Absteiger sowie dem ungeschlagenen Meister der letzten Saison waren vier Niederlagen fast schon vorprogrammiert. Leider ist das auch eingetreten. Umso mehr freut es mich, jetzt als Vierter abzuschließen.“

Für die Wilddogs steht jetzt erst einmal die Sommerpause an. „Wir haben viele Jugendspieler, die hochkommen und nur mit exzellenter Verstärkung und einer guten Basisarbeit können wir langfristig im oberen Ligabetrieb bestehen“, blickt Kai Höpfinger nach vorne.