Pforzheim. Mit 2:6 Punkten ist die SG Pforzheim/Eutingen alles andere als nach Wunsch und Plan in die neue Saison der 3. Handball-Liga gestartet und mit Salamander Kornwestheim kommt nun an diesem Samstag, Spielbeginn 19 Uhr, auch noch der Tabellenführer der Südgruppe in die Bertha-Benz-Halle.
„2:6 Punkte sind selbstverständlich nicht unser Anspruch“, so Trainer Alexander Lipps, dem seiner Mannschaft derzeit einfach die „Leichtigkeit“ fehlt. „Wir sind im Angriff derzeit einfach zu sehr fehlerbehaftet, die Automatismen fehlen, parallel das schwere Startprogramm“, nennt Lipps die Gründe für den Stotterstart.
Einsatz fraglich
Kein Wunder, dass es derzeit noch nicht rund läuft, denn – und darüber lamentiert Lipps nicht – die Eutinger werden seit dem Rundenstart vom Verletzungspech (Wörner, Mikita, Gerstner, Broschwitz, Süsser) geradezu verfolgt. Vor allem die Sprunggelenksverletzungen sind es, die ins Kontor schlagen. Zunächst Leon Gerstner, dann Neuzugang Matej Mikita und nunmehr auch noch Lukas Süsser – hinter dem Einsatz am Samstag von allen Dreien steht das Fragezeichen.
Ein Grund schwarz zu sehen gibt es freilich nicht, auch am Sonntag in Balingen hat man ein ganz akzeptable Anfangs- und auch Schlussviertelstunde gesehen, was letztendlich zum Spielverlust führte, waren die teilweise minutenlangen torlosen Abschnitte vor und nach der Halbzeit, vor allem weil im Rückraum und dies vor allem auf der linken Rückraumposition in diesen Phasen die Wechselalternativen fehlten.


Ausgleich in den letzten Sekunden: SG-Reserve rettet Remis gegen Wiesloch
Gegner Salamander Kornwestheim spielt dagegen in dieser laufenden Saison bislang stark. Für Lipps nicht unerwartet „denn Kornwestheim stellt eine seit Jahren eingespielte, diszipliniert agierende Mannschaft, die sich schon in der vergangenen Saison im Haifischbecken der Gruppe G mit Mannschaften wie den Zweitligaabsteigern Konstanz, Fürstenfeldbruck und starken VfL Pfullingen ohne in die Abstiegsrunde zu müssen geschlagen hat“, so der SG-Coach.
Mit Kevin Wolf ist in dieser Saison nunmehr noch ein ganz Erfahrener, mit Luk Bartsch und Finn Joneleit zwei hungrige Youngsters, zu den im Stamm komplett gebliebenen „Lurchis“ hinzugestoßen.

