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Die Tochter hat den Überblick: Ronny Holzapfel (rechts) hält seine Dalia Sophie hoch, während die Spieler der SG Unterreichenbach/Schwarzenberg Platz zwei feiern. Foto: Sebastian Groteloh
Die Tochter hat den Überblick: Ronny Holzapfel (rechts) hält seine Dalia Sophie hoch, während die Spieler der SG Unterreichenbach/Schwarzenberg Platz zwei feiern. Foto: Sebastian Groteloh © Sebastian Groteloh
04.06.2019

Aufstiegsspiel als Saisonbonus für SG Unterreichenbach/Schwarzenberg

Unterreichenbach/Schömberg. Nichts mehr anbrennen ließ die SG Unterreichenbach/Schwarzenberg am letzten Spieltag und verteidigte mit einem souveränen 4:1-Sieg gegen den Tabellenvorletzten aus Dobel Platz zwei in der Kreisklasse A2. Dietlingen schaut damit in die Röhre, die SG spielt nun am kommenden Sonntag um 16 Uhr gegen den FV Göbrichen um den Aufstieg in die Kreisliga.

„Die Chancen stehen 50:50“, meint SG-Trainer Peter Sieben vor dem K.o.-Duell. Druck verspüre man jedoch nicht. „Wir können jetzt schon auf eine überragende Saison zurückblicken – wenn man bedenkt, welche Mittel uns zur Verfügung stehen. Alles was jetzt noch kommt, ist ein Bonus.“ Der Showdown erfolgt auf dem Platz des 1. FC Birkenfeld. Peter Sieben will mit seinen Jungs auf alle Fälle noch eine Trainingseinheit im Erlach absolvieren. „Unser Platz in Unterreichenbach ist im Vergleich zum Birkenfelder doch etwas klein. Da ist es gut, sich an die Gegebenheiten zu gewöhnen“, blickt Peter Sieben voraus.

Egal, wie das „Endspiel“ ausgeht, die SG-Kicker werden kräftig feiern. Statt Mallorca steht in diesem Jahr jedoch ein Freiburg-Tripp an – und das mit einer vollen Mannschaftskasse. „Da ist ordentlich Pulver drin“, verrät Peter Sieben und erklärt: „Zuschauer und Fans haben sich an einer Torprämie beteiligt. Für jeden Treffer zahlten sie einen Euro ein. Manche gaben sogar mehr.“ Bei 83 Saisontoren kam also ein ordentlicher Batzen zusammen. Peter Sieben lacht: „Es gab sogar Leute, die von draußen gerufen haben, wir sollen das Toreschießen einstellen.“ Das wollen die SG-Kicker am Sonntag aber nicht befolgen.