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Während sich die Spielberger Fußballer (rote Trikots) mit Torschütze Abdelrahman Mohamed (Dritter von links) über den Treffer zum 2:1 freuen, schieben die Nöttinger mit (von links) Simon Kranitz, Holger Fuchs und Torwart Andreas Dups Frust.  Foto: Becker 
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Adrian-Viorel Ignat (rechts schoss die GU-Türk. SV Pforzheim zum Sieg gegen den Verbandsligisten Mutschelbach (links Robin Schnürer).  Foto: Becker 

BFV-Pokal: FC Nöttingen verliert in Spielberg, CfR Pforzheim nur mit Mühe weiter

Pforzheim. Die zweite badische Pokalrunde wartete mit einigen Überraschungen auf. Der Oberligist FC Nöttingen schied beim Verbandsligisten SV Spielberg aus, dem gleichen Schicksal entging der Oberligist 1. CfR Pforzheim beim Kreisligisten Stettfeld, hatte beim 1:0-Sieg aber seine liebe Mühe und Not. Ein Coup gelang Kreisligist GU-Türk. SV Pforzheim, der Verbandsligist Mutschelbach ausschaltete. Aus dem Fußballkreis erreichten zudem der FC Ispringen und der FSV Buckenberg die dritte Runde.

SV Spielberg – FC Nöttingen 3:1. Viele Jahre lang waren die Nöttinger Stammgast im badischen Pokalfinale, dieses Jahr sind sie bereits in Runde zwei im Nachbarschaftsduell am SV Spielberg gescheitert. Der gastgebende Verbandsligist begann stark, Claudio Ritter traf per Handelfmeter zur Führung (15.). Nöttingen hielt dagegen, scheiterte mit der ersten großen Chance an SVS-Keeper Stefan Müller, ehe Niklas Hecht-Zirpel per Foulelfmeter das 1:1 gelang (28.). Doch fast im Gegenzug brachte Abdulrahman Mohamed nach starker Vorarbeit von Ritter Spielberg erneut nach vorne, und direkt nach der Pause erhöhte David Veith (46.) auf 3:1. Nöttingen machte nun Druck. „Aber wir waren nicht Durchlagskräftig genug. Wir haben nicht das abgerufen, was wir uns vorgenommen hatten“, analysierte FCN-Trainer Marcus Wenninger die Niederlage. Und Spielberg selbst ließ bei Kontern einige gute Möglichkeiten liegen, ein Freistoß von Fabian Gondorf klatschte an den Pfosten des Gästetores,

TSV Stettfeld – 1. CfR Pforzheim 0:1. Unerwartet große Mühe hatte der Pforzheimer Oberligist beim Kreisligisten. Erst in der 82. Minute erlöste Willi Sauerborn den Favoriten mit dem Tor des Tages. Pforzheim war 90 Minunten am Drücker und hatte gefühlt 85 Prozent Ballbesitz. Doch Sauerborn, Robin Münst, Stanley Ratifo, Denis Latifovic, Salvatore Catanzano und Marco Rienhardt ließen mehr als ein halbes Dutzend guter Gelegenheit aus. So traf nur Sauerborn auf Vorarbeit von Enes Türköz.

1. FC Ersingen – FC Germ. Friedrichstal 0:2. Der gastgebende Landesligist ärgerte sich nach dem Spiel über eine Großzahl bester Chancen, die man ausgelassen hatte. Geiger und Hauser verpassten das 1:0. „Wir waren die bessere Mannschaft“, berichtete Trainer Stefan Rapp. Verbandsligist Friedrichstal aber war cleverer und nutzte seine erste Chance nach einer Ecke durch Marvin Kistner kurz vor der Pause. Danach hatte Ersingen die Ausgleichsmöglichkeit per Elfmeter, doch Teuscher scheiterte, auch der Nachschuss wollte nicht rein. Auch nach der Pause blieb der FCE am Drücker, kassierte aber das 0:2 durch Moritz Schnörringer (69.) bei einem Konter.

TSV Palmbach – 1. FC Ispringen 0:2. Den ungefährdeten Pflichtsieg des Landesligisten stellte Niklas Hinsa mit seinen beiden Toren (39., 88.) sicher. Der gastgebende A-Ligist verteidigte aufopferungsvoll, die Ispringer taten sich schwer, auch weil die Chancenverwertung zu wünschen übrig ließ.

ASV Durlach – SV Büchenbronn n.V. 2:0. Die Büchenbronner haderten nach einer ausgeglichenen Partie mit der Szene in der 88. Minute, als es im Durlacher Fünfmeterraum turbulent zuginge, der Landesligist den Ball aber nicht ins Netz befördern konnte. So ging es in die Verlängerung, in der der gastgebende Kreisligist seine Chancen zum Sieg nutzte.

GU Türk. SV Pforzheim – ATSV Mutschelbach 1:0. Überraschung in Pforzheim: Der hochgewettete Kreisligist warf den ebenfalls hochgewetteten Verbandsligisten aus dem Rennen. Das Tor des Tages gelang Adrian-Viorel Ignaz in der 66. Minute. Mutschelbach hatte über die gesamte Partie gesehen mehr Ballbesitz, die Pforzheimer hielten aber dagegen und hatten auch ihre Chancen.

FSV Buckenberg – FC Neureut n.E. 9:8. In einer turbulenten Partie führte der gastgebende Kreisligist dank der Tore von Kevin Korzuch (2.) und Denis Korzuch (5., 26., 54.) 2:0, 3:1 und 4:2, brachte den Sieg aber nicht über die Zeit, weil der dreifache Torschützen Yannick Frey den Landesligisten in der 86. Minute in die Verlängerung schoss. Als dann Schober die nach einer Ampelkarte dezimierten Gäste gar in Führung schoss (117.), schien die Partie entschieden. Doch mit dem Schlusspfiff rettete Schwarz den FSV ins Elfmeterschießen. Und dort parierte Buckenbergs Torhüter Nell den vierten neureuter Versuch, ehe die Gäste den fünften Elfmeter an den Pfosten setzten.