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Die Wasserballer des 1. BSC Pforzheim haben eine herausfordernde Saison vor sich. Am Samstag starten sie im süddeutschen Pokal.  Foto: J. Keller/PZ-Archiv 

BSC-Wasserballer aus Pforzheim starten Saison unter schwierigen Vorzeichen

Am kommenden Samstag, 9. November, ist es wieder so weit: Die Wasserballer des 1. BSC Pforzheim starten in die neue Saison. Erster Gegner werden die Fürstenfeldbrucker Wasserratten sein, bei denen die BSC-Wasserballer in der ersten Runde des süddeutschen Pokals gastieren. Dieses erste Saisonspiel steht jedoch unter keinen guten Vorzeichen, denn das BSC-Team hat mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Wenig Trainingszeit

Von einer normalen Saisonvorbereitung, die für gewöhnlich im August beginnt, kann nicht die Rede sein. Aufgrund der Bädersituation in Pforzheim war es den BSC-Herren nur einmal pro Woche in dem Zeitraum von einer Stunde möglich, im Wasser zu trainieren – allerdings ohne Tore.

Neue Regeln

Die Fina, der Dachverband aller nationalen Schwimmverbände, verabschiedete für den Wasserballsport einige neue Regeln, die gravierende Eingriffe in das bisher bekannte Spielsystem darstellen. Die neuen Regeln ermöglichen zahlreiche neue Taktiken, welche die Pforzheimer Mannschaft jedoch nicht gezielt einstudieren konnte, da im begrenzten Trainingszeitraum der Fokus auf den Erhalt oder einen möglichst geringen Abbau der Kondition im Wasser gelegt wurde.

Abgänge

Der BSC muss die Abgänge von drei langjährigen Leistungsträgern verkraften. Die Topscorer der vergangenen Saison Pascal Sachs und Bojan Marin sowie Abwehrspezialist Sascha Wottschel wechselten zum SV Cannstatt, um weiterhin in der 2. Liga spielen zu können. Diese Lücken versucht der 1. BSC Pforzheim wie in den vergangenen Jahren mit Nachwuchskräften aus der eigenen Jugend zu füllen.

Kein Saisonziel

Aufgrund der schwierigen Situation konnten die Verantwortlichen noch kein Saisonziel festlegen. Das Spiel gegen Fürstenfeldbruck stellt einen ersten Test zur Gewöhnung an die neuen Regeln dar und kann kaum als Standortbestimmung für die neue Saison dienen. Der gesamte Saisonverlauf hängt momentan davon ab, wann die Pforzheimer Wasserballer ihre wichtige Trainings- und seit Beginn des Kalenderjahres auch Heimspielstätte, das Fritz-Erler-Bad, wieder nutzen können.