Karlsruhe. Zumindest eine Baustelle ist beim abstiegsbedrohten Karlsruher SC geschlossen: Die um den Kampf im Tor. Dort bleibt Benjamin Uphoff bis auf Weiteres die klare Nummer eins beim Fußball-Zweitligisten. Trainer Christian Eichner setzt voll auf den 26-jährigen Schlussmann.
Vor der Winterpause sah sich der KSC-Keeper heftiger Kritik ausgesetzt. Er hatte in zwei Spielen gepatzt, bei den Heimniederlagen gegen Fürth und Wehen Wiesbaden. Der gebürtige Bayer stand zu seinen Fehlern, beschönigte nichts, analysierte selbstkritisch und blieb dennoch selbstbewusst. Den Zweikampf mit dem sportlich absolut fairen Herausforderer Marius Gersbeck hat Uphoff erstmal gewonnen.
Und der Christian Eichner war trotz der jüngsten Pleite beim HSV voll des Lobes. „Beni hat so gespielt, so wie ich ihn kenne, so wie ich es mir vorstelle. Er ist inzwischen sehr lautstark, hat sich nochmals einen Schritt nach vorne entwickelt. Wenn er so weitermacht, kann er in den nächsten Wochen der Rückhalt der Mannschaft werden. Diesen Torwart brauche ich.“Uphoffs Vertrag beim KSC läuft Ende dieser Saison aus. Wie es weitergeht, soll noch bis März geklärt werden.

