In Bedrängnis: Pforzheims Nikita Spannagel (rechts).
Jürgen Keller
Sport
Bisons fehlt der letzte Biss: Pforzheimer Eishockeyteam verliert gegen die Heilbronner Eisbären
  • Oliver Ihlenfeld

Pforzheim. Die Bisons kamen im Heimspiel gegen die Heilbronner Eisbären schwungvoll aus der Kabine und hatten gute Chancen zur Führung. Doch die Gäste erzielten durch David Lorenz etwas glücklich das erste Tor (9.). Knapp 90 Sekunden später ließ Stefan Rupp den Bisons erneut keine Chance und netzte zum 2:0 ein. Die Pforzheimer hielten dagegen, der Anschlusstreffer sollte jedoch nicht fallen.

Auch im Mittelabschnitt zeigten die Bisons großen Einsatzwillen, doch die Eisbären schnürten die Pforzheimer in deren Drittel ein und Moritz Kuen erhöhte auf 3:0 (28.). Jack Tos nahm wenig später die Scheibe nach einem guten Zuspiel auf und verkürzte auf 1:3 (32.). Kurz darauf schickten die Unparteiischen Kristofer Kratzmann auf die Strafbank – die Eisbären nutzten das Powerplay durch Leon Rausch zum 4:1 (35.).

Kurz darauf hatten die Gastgeber eine Großchance zum Anschluss, doch Yanik Haas im Kasten der Kätchenstädter verhinderte den Treffer. Kurz darauf waren die Bisons zwei Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Sie spielten das Powerplay sehr geduldig und Alex Kepic versenkte die Scheibe zum 2:4 (38.).

Heilbronn wechselte zu Beginn des dritten Drittels den Goalie. Die Hausherren stellten auch den Anschluss her, doch die Schiedsrichter verweigerten wegen eines Schlittschuhtors die Anerkennung (43.). Die Bisons machten weiter Druck und Mark Schäffer brachte seine Farben mit seinem Tor auf 3:4 heran (52.).

Etwa fünf Minuten vor Ende erhielten die Bisons eine umstrittene Strafzeit, die die Gäste durch Dominik Dech zum 5:3 nutzten (57.). 22 Sekunden später erzielte Cedric Platz bei einem Konter das vorentscheidende 6:3. Kurz darauf erhielt Heilbronn eine Strafzeit und die Bisons nahmen ihren Keeper zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch trotz guter Chancen sollte kein weiterer Treffer fallen. 90 Sekunden vor der Schlusssirene waren es die Eisbären, die durch Marco Haas per „Emptynetter“ den Schlusspunkt zum 7:3 setzten.

Am Freitag, 6. November, empfangen die Bisons um 20 Uhr die Mad Dogs Mannheim in der heimischen St.-Maur-Halle.