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Enttäuschung beim TV Pforzheim: John Willis, Dave McFall, Lee Murray und Faimalo Magele nach dem verlorenen Spiel gegen den Heidelberger RK.
Enttäuschung beim TV Pforzheim: John Willis, Dave McFall, Lee Murray und Faimalo Magele nach dem verlorenen Spiel gegen den Heidelberger RK. © tok
24.06.2017

Bittere Finalniederlage für den TV Pforzheim: Rugby-Team unterliegt Heidelberg knapp

Bittere Niederlage für die Pforzheimer Rugby-Cracks: Der TVP hat die Titelverteidigung nur knapp verpasst. Die Mannschaft verlor das Finale um die deutsche Meisterschaft in Berlin gegen den Heidelberger RK mit 35:39.

Der Spielverlauf auf dem Sportplatz des RK Berlin erinnerte an das Finale des Vorjahrs, als der HRK blitzschnell in Führung ging. Nach einer Minute legten die Heidelberger den ersten Versuch. Doch in diesem Jahr konnte der TVP früh zurückschlagen und sogar mit einer 18:15-Führung in die Halbzeitpause gehen. Nach dem Seitenwechsel dominierten die Pforzheimer die Partie. Doch dann leisteten sich der TVP zwei Undiszipliniertheiten, die zu zwei Gelbe Karten führten. Das nutzen die favorisierten Heidelberger eiskalt aus und gingen in der Folge erneut in Führung.

Anschließend kippte das Spiel und dem HRK gelang wieder mehr. Der TVP mühte sich, kam aber nicht mehr so gut ins Spiel. Bitter: Lee Murray musste in der zweiten Hälfte verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Zudem lief dem Team aus der Goldstadt die Zeit davon, bis kurz vor Schluss Winterstein mit einem Sololauf noch einmal für Spannung sorgte. Die Pforzheimer verkürzten den Spielstand auf 35:39. Die mitgereisten Pforzheimer Fans begannen wieder von der Titelverteidigung zu träumen. Doch es wollte kein TVP-Versuch mehr gelingen.

Am Ende blieb es beim 39:35 für den Heidelberger RK, der sich damit für die verlorene Finalniederlage aus der vergangenen Saison revanchieren konnte.